Läsionen der Ohrspeicheldrüse werden entfernt und die Gesichtsnervenfunktion möglichst geschont; wichtig bei Parotistumoren und bestimmten raumfordernden Läsionen.
Die Exzision einer Parotisläsion dient der Behandlung gutartiger Tumoren, verdächtiger maligner Tumoren oder anderer Läsionen der Parotisregion, deren Natur chirurgisch geklärt werden muss. Durch die Ohrspeicheldrüse verlaufen Äste des Gesichtsnervs; entscheidend ist, die Läsion vollständig zu behandeln und zugleich die Gesichtsnervenfunktion möglichst zu erhalten. Der konkrete Umfang hängt von Lage, Größe, Bildgrenzen, präoperativer Punktion oder Pathologie sowie Beteiligung von Tieflappen, Haut, Gesichtsnerv oder Halslymphknoten ab.
Schnellübersicht
Behandlung
1 hours – 3 hours
Beobachtung
3 days – 0.2 months
Geschätzte Kosten
€2,600 – €5,100
Abteilung
Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie
Für wen ist das geeignet
Schritt-für-Schritt-Ablauf

Körperliche Untersuchung, Speicheldrüsenultraschall, Kontrast-CT oder MRI, Feinnadelpunktion oder Pathologie werden kombiniert, um Lage der Läsion, Risiko für Gut- oder Bösartigkeit und Beziehung zum Gesichtsnerv einzuschätzen.
In Vollnarkose wird ein Schnitt vor dem Ohr und im Unterkieferbereich geplant, ein Hautlappen angehoben, der Parotisbereich freigelegt und anatomische Landmarken des Gesichtsnervs identifiziert.
Je nach Natur und Ausdehnung der Läsion werden Tumor und nötiges Drüsengewebe entfernt; bei Verdacht auf Malignität oder Infiltration der Umgebung erfolgt eine erweiterte Beurteilung und Behandlung nach onkologischen Prinzipien.
Nach sorgfältiger Blutstillung wird eine Saugdrainage oder Drainage eingelegt, der Schnitt schichtweise verschlossen und Gesichtsnervenfunktion, Blutung und Speichelfistelrisiko werden beobachtet.
Meist in einer Operation abgeschlossen, mit stationärer Beobachtung für etwa 3-4 Tage; wenn die Pathologie Malignität oder hohes Rezidivrisiko zeigt, werden weitere Behandlung und langfristige Nachsorge nach Stadium geplant.
Kosteninformationen
Geschätzte Preisspanne
€2,600 – €5,100
Enthaltene Leistungen
Vollnarkose, stationäre Laboruntersuchungen, Bildgebung, Exzision der Parotisläsion (endoskopische Operation mit höheren Kosten) und postoperative Pflege.
Vor Ihrem Besuch
Wenn Sie bereits aktuelle, gültige Testergebnisse haben, bringen Sie die Berichte mit. Andernfalls können diese Untersuchungen in der Regel vor dem Eingriff in China durchgeführt werden.
Klinische Mund-Kiefer-Gesichts-Untersuchung: Palpation von Lage, Größe, Konsistenz und Beweglichkeit der Raumforderung sowie Bewertung der Gesichtsnervenfunktion (Augenschluss, Wangenaufblasen, Zähnezeigen, Augenbrauenheben)
Bildgebung: Ultraschall, CT oder MRI zur Beurteilung der Ausdehnung und Beziehung zu Gesichtsnerv und Umgebung
Feinnadelaspirationszytologie, falls nötig, zur präoperativen Einschätzung der Läsion
Blutbild, Gerinnung, Infektionsscreening, EKG
Mitbringen erforderlich
Aktuelle Speicheldrüsen-Sonographie, Kontrast-CT oder MRI
Feinnadelpunktion, Stanzbiopsie oder frühere Pathologieberichte (falls vorhanden)
Frühere Kopf-Hals-Operationen, Bestrahlung oder Speicheldrüsenbehandlungen (falls vorhanden)
Allgemeine Krankengeschichte
Medikamentenallergien
Aktuelle Medikamentenliste
Aktuelle präoperative Untersuchungsergebnisse (falls bereits vorhanden)
Eine erwachsene Begleitperson für Heimweg und Beobachtung wird empfohlen; bei Vollnarkose, Sedierung, größeren Eingriffen, Kindern oder eingeschränkter Mobilität sollte die Begleitung nach Klinikvorgaben organisiert werden.
Nach der Behandlung
Innerhalb von 24 Stunden nach der Operation kühlen, um Schwellung zu reduzieren.
Innerhalb von 1 Woche kühle bis lauwarme flüssige oder halbfeste Kost; sehr heiße, scharfe und saure Speisen vermeiden, da saure Speisen Speichelsekretion stimulieren und die Wundheilung beeinträchtigen können.
Schnitt trocken halten und innerhalb von 24-48 Stunden nicht nass machen.
Innerhalb von 1 Woche starke körperliche Belastung vermeiden.
Bei Fieber, Rötung/Schwellung oder Sekretion aus dem Schnitt, Mundwinkelasymmetrie oder erschwertem Augenschluss rechtzeitig vorstellen.
Nahtentfernung und Kontrolle nach 7 Tagen; nach 1 Monat Kontrolle der Gesichtsnervenfunktion; bei gutartigen Tumoren alle 6-12 Monate Kontrolle; bei malignen Tumoren langfristige Nachsorge nach ärztlicher Anweisung.
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