Die vier Basissäulen bei HFrEF bestehen aus einem von ARNI, ACEI oder ARB sowie einem evidenzbasierten Betablocker, einem MRA und einem SGLT2-Hemmer, mit dem Ziel, im individuell verträglichen Rahmen Aufnahmen und Tod zu vermindern.
Die medikamentöse Vier-Säulen-Basistherapie der Herzinsuffizienz mit reduzierter Ejektionsfraktion, kurz HFrEF, besteht meist aus einem Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Hemmer, kurz ARNI, einem Angiotensin-Converting-Enzym-Hemmer, kurz ACEI, oder einem Angiotensin-II-Rezeptorblocker, kurz ARB, wobei nur eine dieser drei Klassen gewählt wird, plus evidenzbasiertem Betablocker, Mineralokortikoid-Rezeptorantagonisten, kurz MRA, und Natrium-Glukose-Cotransporter-2-Hemmer, kurz SGLT2-Hemmer. Ziele sind weniger Tod und Herzinsuffizienzaufnahmen sowie bessere Beschwerden. Die vier Klassen sind nicht austauschbar und müssen nicht am selben Tag eine feste Maximaldosis erreichen. Nach Blutdruck, Herzfrequenz, Volumen, Nierenfunktion und Kalium etabliert der Arzt früh alle verträglichen Klassen und titriert sie über Wochen bis Monate überlappend. Bei Stauung lindert ein Diuretikum die Flüssigkeitsretention, gehört aber nicht zu den vier prognoseverbessernden Klassen. Risiken sind Hypotonie, Bradykardie, Volumenmangel, Nierenveränderung, Hyperkaliämie und klassenspezifische Nebenwirkungen.
Schnellübersicht
Beobachtung
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Abteilung
Kardiologie
Für wen ist das geeignet
Schritt-für-Schritt-Ablauf

Volumen, Perfusion, Blutdruck, Herzfrequenz, Nierenfunktion und Kalium beurteilen und zuerst akute Dekompensation und reversible Auslöser behandeln.
Der Arzt wählt eines von ARNI, ACEI oder ARB und ergänzt einen evidenzbasierten Betablocker, MRA und SGLT2-Hemmer, ohne die Klassen gegeneinander auszutauschen.
Nach jedem Beginn oder jeder Erhöhung Beschwerden, Volumen, Blutdruck, Herzfrequenz, Nierenfunktion und Kalium nach Mittel und Risiko prüfen und zuerst Minderperfusion, Dehydratation, Bradykardie oder Hyperkaliämie behandeln.
In relativ kurzen Abständen individuell verträgliche Dosen anstreben, dann Ursachenbehandlung fortführen und nach Stabilisierung linksventrikuläre Funktion und Indikation für Gerätetherapie neu beurteilen.
Die Behandlung ist meist langfristig. Auch bei besserer Ejektionsfraktion nicht selbst absetzen. Stabile geeignete Dosen können mehrere engmaschige Besuche erfordern.
Kosteninformationen
Enthaltene Leistungen
Die Kosten werden in chinesischen Yuan (RMB) angegeben. Bei vollständiger Selbstzahlung ohne chinesische Krankenversicherung jeden Bestandteil der tatsächlichen 30-Tage-Verordnung bepreisen: ein ausgewähltes ARNI, ACEI oder ARB, evidenzbasierter Betablocker, MRA und SGLT2-Hemmer, jeweils mit generischem Namen, Dosis, Hersteller und Menge. Blutdruckkontrolle, Nierenfunktion, Elektrolyte und Nachsorge getrennt ausweisen. Titration und Unverträglichkeit können den Plan ändern.
Vor Ihrem Besuch
Wenn Sie bereits aktuelle, gültige Testergebnisse haben, bringen Sie die Berichte mit. Andernfalls können diese Untersuchungen in der Regel vor dem Eingriff in China durchgeführt werden.
HFrEF-Diagnose und LVEF bestätigen und Stauung, Perfusion, Blutdruck, Herzfrequenz, Rhythmus und Ursache beurteilen.
Nierenfunktion, Natrium und Kalium, Blutbild und Eisen, Leberfunktion und alle Medikamente prüfen sowie Schwangerschaftsmöglichkeit und früheres Angioödem dokumentieren.
Ursache und reversible Faktoren der verminderten Ejektionsfraktion klären und parallele Behandlung von Volumen, Eisenmangel, Koronarerkrankung, Klappenerkrankung und Arrhythmie beurteilen.
Mitbringen erforderlich
Echokardiogramm, Elektrokardiogramm und aktuelle Nierenfunktion, Elektrolyte, Blutbild, Eisenstoffwechsel und weitere relevante Befunde.
Vollständige Medikamentennamen und Dosen, Allergien oder Nebenwirkungen, Krankenhausunterlagen und Ursachenabklärung.
Tägliche Protokolle von Gewicht, Blutdruck, Herzfrequenz, Atemnot und Ödemen sowie schriftlicher Plan zur vorübergehenden Diuretikaänderung und zum Aufsuchen medizinischer Hilfe.
Eine Begleitperson ist meist nicht nötig, kann aber bei Kommunikation, Mobilität oder dem Merken von Anweisungen helfen.
Nach der Behandlung
Gewicht und Beschwerden täglich dokumentieren und ärztlichen Diuretika- und Notfallplan befolgen; nicht mehrere Basismedikamente gleichzeitig selbst absetzen.
NSAIDs, kaliumhaltige Ergänzungsmittel und möglicherweise wechselwirkende Arzneien ohne Beurteilung vermeiden.
Rasche Gewichtszunahme über mehrere Tage, nächtliches Erwachen mit Atemnot, Ruheatmung, Synkope oder deutlich weniger Urin kann Dekompensation oder ein Medikamentenproblem anzeigen und braucht planmäßigen raschen Kontakt.
Nach Beginn oder Änderung Blutdruck, Nierenfunktion und Kalium je nach Risiko innerhalb von Tagen bis Wochen kontrollieren und danach die Herzinsuffizienznachsorge fortführen. Schwere Ruheatmung, Synkope, Minderperfusion oder rasche Flüssigkeitsretention braucht dringliche Behandlung.
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