Eine künstliche Krone in Form eines natürlichen Zahns bedeckt die gesamte Zahnkrone, um Form, Funktion und Ästhetik wiederherzustellen.
Eine Vollkrone bedeckt die gesamte Zahnkronenoberfläche und dient der Wiederherstellung von Form, Funktion und Ästhetik. Wenn Karies, Trauma oder Wurzelkanalbehandlung zu großflächigen Defekten führen und klassische Füllung oder Inlay nicht genug Retention und Schutz bieten, ist eine Vollkrone nötig. Ob ein wurzelkanalbehandelter Zahn frakturanfällig ist, hängt vor allem von Restzahnhartsubstanz, Unterstützung von Höckern und Randleisten, Rissrisiko und Okklusionsbelastung ab; bei geeigneter Indikation kann die Vollkrone einen ferruleartigen Schutz und gleichmäßige Kraftverteilung bieten und das Frakturrisiko senken. Materialien sind Metallkronen, metallkeramische Kronen und Vollkeramikkronen, z. B. Zirkonoxid oder Glaskeramik. Vollkeramik kombiniert Ästhetik und Festigkeit und wird häufig für Front- und Seitenzähne verwendet. Für Vollkronen muss relativ viel Zahnhartsubstanz entfernt werden, etwa 1,5-2 mm; meist sind 2 Termine nötig.
Schnellübersicht
Behandlung
1 hours – 2 hours
Beobachtung
0 mins – 1 days
Geschätzte Kosten
€100 – €1,000
Abteilung
Prothetik
Für wen ist das geeignet
Schritt-für-Schritt-Ablauf

Beim ersten Termin benötigen vitale Zähne eine Lokalanästhesie. Nach Kronendesign werden alle Zahnflächen um etwa 1,5-2 mm beschliffen, eine rundliche Schulter von etwa 0,5-1 mm präpariert und ausreichend Restaurationsraum geschaffen. Nach Gingivaretraktion zur Freilegung der Präparationsgrenze werden Silikonabdruck oder intraoraler Scan genommen, die Okklusion registriert und eine provisorische Kunstharzkrone hergestellt, um Präparation, Ästhetik und Funktion zu erhalten.
Zwischen den Terminen wird das Modell ins zahntechnische Labor geschickt; die Herstellung der Krone dauert etwa 1-2 Wochen.
Bei digitaler Restauration kann die Krone am selben Tag hergestellt werden.
Beim zweiten Termin wird die provisorische Krone entfernt und der präparierte Zahn gereinigt. Die Vollkrone wird einprobiert, Randpassung, Kontaktpunkt, Okklusion und Farbabgleich werden geprüft. Nach Zufriedenheit wird sie mit Kompositzement oder Glasionomerzement befestigt; überschüssiger Zement wird entfernt, Frühkontakte werden eingeschliffen und poliert.
Regelmäßige Kontrollen beurteilen Randpassung der Vollkrone, Parodontalzustand und Okklusion.
Meist 2-3 Termine im Abstand von etwa 1-2 Wochen; digitale Vollkronen können bei geeigneten Bedingungen in 1 Termin fertiggestellt werden, etwa 2-3 Stunden.
Kosteninformationen
Geschätzte Preisspanne
€100 – €1,000
Enthaltene Leistungen
Digitales/Gipsmodell, Zahnpräparation, Material (Kunstharz-Metall/Metallkeramik/Gusskeramik/Zirkonoxid), Herstellungsverfahren (klassisch/digital) und Befestigung.
Vor Ihrem Besuch
Wenn Sie bereits aktuelle, gültige Testergebnisse haben, bringen Sie die Berichte mit. Andernfalls können diese Untersuchungen in der Regel vor dem Eingriff in China durchgeführt werden.
Klinische Munduntersuchung: Beurteilung von Defektumfang, Restzahnstärke, Parodontalzustand, Okklusion und Gegenzahn
Röntgenbild: Beurteilung von Kariestiefe, Qualität der Wurzelkanalbehandlung, apikalen Läsionen, Alveolarknochenhöhe und Nachbarzähnen
Pulpavitalitätstest zur Entscheidung, ob eine Wurzelkanalbehandlung nötig ist
Ästhetische Analyse bei Frontzähnen: Zahnfarbe, Form, Stellung und Lippen-Zahn-Beziehung
Abdruck oder intraoraler Scan zur Herstellung eines Studienmodells und Analyse von Okklusion und Kontaktpunkten
Mitbringen erforderlich
Aktuelle orale Bildgebung (periapikales Röntgenbild, Panoramaschichtaufnahme oder CBCT, falls vorhanden)
Frühere zahnärztliche Unterlagen, insbesondere Wurzelkanalbehandlung, Stiftaufbau oder provisorische Krone
Bestehende Restaurationen, Okklusions- oder ästhetische Designunterlagen (falls vorhanden)
Medikamentenallergien
Informationen zur allgemeinen Krankengeschichte
In der Regel ist keine Begleitung erforderlich; bei Kindern, älteren Menschen, Schwangerschaft, Begleiterkrankungen oder wenn Essen und Heimweg nach der Behandlung beeinträchtigt sein könnten, wird eine Begleitung durch Angehörige empfohlen.
Nach der Behandlung
Während der provisorischen Krone keine harten Speisen mit dem restaurierten Zahn abbeißen, um ein Ablösen des Provisoriums zu verhindern.
Innerhalb von 24 Stunden nach dem Kleben nicht mit der restaurierten Seite kauen.
Mit dem restaurierten Zahn keine harten Dinge wie Knochen, Nüsse, Krabbenschalen oder Flaschenverschlüsse aufbeißen.
Mundhygiene erhalten und Zahnseide in den Kronenzwischenräumen verwenden, um Sekundärkaries und Gingivitis zu verhindern.
Bei Bruxismus eine Schiene zum Schutz von Krone und Gegenzähnen tragen.
Vollkeramikkronen sind farbstabil und verfärben sich kaum.
Bei metallkeramischen Kronen färbende Lebensmittel vermeiden.
Regelmäßige Kontrollen der Randpassung und auf Schäden oder Keramikabplatzungen.
1 Woche postoperativ Kontrolle von Okklusion und Kontaktpunkten; danach regelmäßige Kontrollen alle 6-12 Monate.
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