Ein direktes orales Antikoagulans vermindert die Thrombusbildung und verhindert ischämische Schlaganfälle bei geeigneten Menschen mit Vorhofflimmern. Es wird meist Warfarin vorgezogen, ist aber nicht für jede Klappen- oder Nierensituation geeignet.
Die Antikoagulationsentscheidung muss sich nach der regionalen Schlaganfallrisikobewertung und gemeinsamer Entscheidung richten, nicht allein nach Beschwerden. Die Dosis eines direkten oralen Antikoagulans, kurz DOAC, muss die produktspezifischen Kriterien für Nierenfunktion, Alter, Gewicht und Wechselwirkungen erfüllen und darf nicht unbegründet reduziert werden. Das Hauptrisiko ist Blutung. Ein Blutungsscore hilft, veränderbare Faktoren zu korrigieren und Kontrollen zu verstärken; er soll Antikoagulation nicht allein verweigern. Verschiedene DOAC haben unterschiedliche Wirkstoffe und Einnahmehäufigkeiten und sind bei gleicher Dosis nicht austauschbar. Sichere Behandlung braucht richtiges Mittel und richtige Dosis, pünktliche Einnahme, Blutungserkennung, regelmäßige Nierenkontrolle und individuelle Pausen- und Wiederaufnahmepläne bei Eingriff, akuter Krankheit oder neuer Wechselwirkung. Eine ausgelassene Dosis kann den Schutz rasch vermindern.
Schnellübersicht
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Abteilung
Kardiologie
Für wen ist das geeignet
Schritt-für-Schritt-Ablauf

Nach regionaler Leitlinie Schlaganfallrisiko, veränderbare Blutungsfaktoren, Klappenerkrankung und Präferenzen beurteilen.
Konkretes DOAC und Dosis nach Nierenfunktion, Alter, Gewicht und Wechselwirkungen wählen und mechanische Klappe, mittelgradige bis schwere Mitralstenose oder anderen Ausschluss prüfen.
Tägliche Einnahme und Verhalten bei Auslassen oder Blutung erklären und Pause und Wiederaufnahme für Operation, Zahnbehandlung, akute Krankheit oder neue Wechselwirkung im Voraus vereinbaren.
Dosis und Antikoagulans erneut prüfen, wenn sich Alter, Gewicht, Nieren- oder Leberfunktion, Blutung, Stürze oder Begleitmedikation ändern.
Viele Menschen mit hohem Schlaganfallrisiko brauchen langfristige Antikoagulation. Vorübergehend fehlendes Vorhofflimmern oder erfolgreiche Ablation begründet nicht automatisch ein Absetzen.
Kosteninformationen
Enthaltene Leistungen
Die Kosten werden in chinesischen Yuan (RMB) angegeben. Bei vollständiger Selbstzahlung ohne chinesische Krankenversicherung die Kosten erst nach Festlegung von generischem DOAC-Namen, Dosis, Stärke, Hersteller und Menge für 30 Tage schätzen. Medikament, Nieren- und Lebertests, Blutbild und Kontrolle getrennt ausweisen. Änderungen von Nierenfunktion, Alter, Gewicht oder Wechselwirkungen können eine neue Dosis oder ein anderes Mittel erfordern.
Vor Ihrem Besuch
Wenn Sie bereits aktuelle, gültige Testergebnisse haben, bringen Sie die Berichte mit. Andernfalls können diese Untersuchungen in der Regel vor dem Eingriff in China durchgeführt werden.
Elektrokardiografischen Nachweis von Vorhofflimmern, Schlaganfall- und Blutungsrisiko, Art der Klappenerkrankung und weitere Antikoagulationsindikation bestätigen.
Blutbild, Nieren- und Leberfunktion, Gewicht, Alter, Blutungsvorgeschichte, Schwangerschaftsmöglichkeit und Wechselwirkungen aller verschriebenen und freien Produkte prüfen.
Die für das konkrete Produkt vorgeschriebene Nierenfunktionsmethode wie Cockcroft–Gault festlegen, um nicht nur einem einzelnen Laborbericht zu folgen oder unbegründet zu reduzieren.
Mitbringen erforderlich
Elektrokardiogramm oder Überwachungsnachweis, Echokardiogramm und für das Schlaganfallrisiko relevante Vorgeschichte.
Alle Medikamente und Ergänzungsmittel, aktuelles Blutbild und Nieren- und Leberwerte, frühere Blutungen oder Stürze und geplante Operationen oder Zahnbehandlungen.
Medikamentenkarte mit generischem DOAC-Namen, Dosis, täglicher Häufigkeit, Zeitpunkt der letzten Einnahme und Notfallkontakt.
Eine Begleitperson ist meist nicht nötig, kann aber bei Kommunikation, Mobilität oder dem Merken von Anweisungen helfen.
Nach der Behandlung
Das Mittel täglich nach Rezept einnehmen. Das Vorgehen nach Auslassen hängt von DOAC und Zeitpunkt ab; Produkt- und ärztliche Anweisung befolgen und nicht eigenmächtig doppeln.
Vor jeder Operation, Zahnbehandlung, neuer Arznei oder Pflanze die Antikoagulation angeben. Pause und Wiederaufnahme müssen individuell festgelegt werden.
Schwarzer Stuhl, Bluterbrechen, Blut im Urin, nicht stillbare Blutung, starker Kopfschmerz oder Sturz mit Kopfaufprall erfordern sofortige Hilfe und Hinweis auf das Antikoagulans.
Adhärenz und Blutung bald nach Beginn prüfen, danach nach Alter, Nierenfunktion und klinischer Veränderung kontrollieren. Nicht stillbare Blutung, schwarzer Stuhl, Bluterbrechen, Kopfverletzung oder Schlaganfallsymptome brauchen sofortige Notfallhilfe.
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