Vorübergehende Kälte-, Wärme-, Säure- oder Süßempfindlichkeit durch freiliegendes Dentin wird durch Versiegelung und Ursachenbehandlung behandelt; vorab müssen Karies, Risse und Pulpitis ausgeschlossen werden.
Zahndesensibilisierung behandelt kurze stechende Schmerzen durch freiliegende Dentinkanälchen. Häufige Ursachen sind Gingivarezession, keilförmige Zahnhalsdefekte, Abrasion, Erosion, Empfindlichkeit nach Parodontalbehandlung oder Bleaching. Vor der Behandlung müssen Karies, Zahnfrakturen, Pulpitis und Probleme mit Restaurationen ausgeschlossen werden. Übliche Methoden sind desensibilisierende Zahnpasta, lokale Fluoridierung oder Versiegler, Kompositabdeckung, Laser oder ursachenbezogene parodontale bzw. restaurative Maßnahmen. Bei anhaltenden, spontanen oder nächtlichen Schmerzen muss der Pulpazustand erneut beurteilt werden.
Schnellübersicht
Behandlung
1 hours
Beobachtung
1 days
Geschätzte Kosten
€6 – €12
Abteilung
Endodontie
Für wen ist das geeignet
Schritt-für-Schritt-Ablauf

Empfindliche Bereiche werden gereinigt, getrocknet und isoliert.
Das Desensibilisierungsmittel wird mit einem Wattepellet 1-2 Minuten wiederholt auf die empfindliche Stelle aufgerieben.
Wenn Empfindlichkeit mit einem Zahnhartsubstanzdefekt verbunden ist, wird der Defekt zuerst gereinigt und anschließend mit Komposit oder Glasionomerzement restauriert.
Eine Behandlung kann in einer Sitzung abgeschlossen werden; anschließend wird die eigenständige Anwendung einer desensibilisierenden Zahnpasta empfohlen.
Kosteninformationen
Geschätzte Preisspanne
€6 – €12
Enthaltene Leistungen
Die Kosten hängen von Desensibilisierungsmittel, Anzahl der behandelten Zähne, Bedarf an Kompositversiegelung, Laserunterstützung oder gleichzeitiger Behandlung von Zahnhalsdefekten ab.
Vor Ihrem Besuch
Wenn Sie bereits aktuelle, gültige Testergebnisse haben, bringen Sie die Berichte mit. Andernfalls können diese Untersuchungen in der Regel vor dem Eingriff in China durchgeführt werden.
Klärung von Auslösern der Empfindlichkeit (Kälte/Wärme/Säure/Süße/Zähneputzen/harte Aufbisse), Häufigkeit und Dauer
Klinische Munduntersuchung mit Sondierung und Temperaturtest zur Lokalisation
Röntgenbild zur Beurteilung von Zahnabnutzung, Gingivarezession und Ausschluss anderer Läsionen wie Risse oder tiefe Karies
Bei Bedarf Pulpavitalitätstest zum Ausschluss pulpageschuldeter Erkrankungen
Mitbringen erforderlich
Aktuelle Zahnfilme, Parodontalbefunde oder Pulpavitalitätstests (falls vorhanden)
Frühere Unterlagen zu Desensibilisierung, Füllungen, Parodontalbehandlung oder Bleaching
Aufzeichnung von Auslösern und Dauer der Empfindlichkeit (kalt, heiß, sauer, süß, Zähneputzen oder Aufbiss)
Medikamentenallergien
Informationen zur allgemeinen Krankengeschichte
In der Regel ist keine Begleitung erforderlich; bei Kindern, älteren Menschen, Schwangerschaft, Begleiterkrankungen oder wenn Essen und Heimweg nach der Behandlung beeinträchtigt sein könnten, wird eine Begleitung durch Angehörige empfohlen.
Nach der Behandlung
Sehr kalte, heiße, saure oder süße Speisen vermeiden, um Zahnreize zu reduzieren.
Auf eine weiche Zahnbürste umstellen, die Bass-Technik erlernen und kräftiges horizontales Schrubben vermeiden.
Meist Kontrolle nach 3-6 Monaten; bei zunehmender Empfindlichkeit, Spontanschmerz oder Nachtschmerz früher vorstellen und Pulpazustand erneut beurteilen lassen.
Verwandte Erkrankungen
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