Eine herausnehmbare künstliche Kaufläche wird getragen, um die Kieferposition und Okklusionskontakte zu beeinflussen, Kaumuskulatur zu entlasten sowie Zähne und Gelenkstrukturen zu schützen.
Eine Okklusionsschiene ist eine herausnehmbare orale Apparatur, die auf die obere oder untere Zahnreihe gesetzt wird und durch eine künstliche Kaufläche die Kontaktweise zwischen Ober- und Unterkiefer verändert. Die Schienentherapie ist eine konservative Erstlinienbehandlung bei craniomandibulärer Dysfunktion und die bevorzugte Apparatur in der ersten Phase der Okklusionstherapie. Ihre Hauptwirkungen sind Stabilisierung der Okklusion, Reduktion der Kiefergelenkbelastung, Entspannung der Kaumuskulatur und Schutz der Zähne vor Abrieb. Die Therapie ist reversibel und nicht invasiv und verursacht keine dauerhaften Veränderungen im stomatognathen System.
Schnellübersicht
Behandlung
1 hours – 1.5 hours
Beobachtung
0 mins
Geschätzte Kosten
€100 – €300
Abteilung
Prothetik
Für wen ist das geeignet
Schritt-für-Schritt-Ablauf

Der Arzt führt eine umfassende Mund- und Kiefergelenksuntersuchung durch, stellt die Diagnose und beurteilt, ob eine Schienentherapie geeignet ist.
Modelle von Ober- und Unterkiefer werden erstellt und die Okklusion registriert.
Die Schiene wird hergestellt, eingesetzt und angepasst.
Der Patient wird im korrekten Einsetzen und Herausnehmen angeleitet; je nach Situation wird nachts oder ganztägig getragen.
Alle 2-4 Wochen erfolgt eine Kontrolle, um Symptomverbesserung zu bewerten und die Schiene bei Bedarf anzupassen. Die Behandlungsdauer beträgt meist 3-6 Monate; nach Stabilisierung wird die Tragehäufigkeit schrittweise reduziert.
Wenn die Beschwerden weitgehend verschwunden sind, kann die Schiene schrittweise abgesetzt werden.
Die Anfangsbehandlung dauert meist 3-6 Monate mit Kontrollen alle 2-4 Wochen. Nach Abschluss wird je nach Befund entschieden, ob die Schiene weiter getragen wird.
Kosteninformationen
Geschätzte Preisspanne
€100 – €300
Enthaltene Leistungen
Gips-/Digitalmodell, Schienenherstellung sowie Einschleifen und Anpassung.
Vor Ihrem Besuch
Wenn Sie bereits aktuelle, gültige Testergebnisse haben, bringen Sie die Berichte mit. Andernfalls können diese Untersuchungen in der Regel vor dem Eingriff in China durchgeführt werden.
Klinische Munduntersuchung: Beurteilung von Zahnabnutzung, Okklusion und Parodontalzustand
Kiefergelenksuntersuchung: Palpation auf Druckschmerz oder Knacken, Beurteilung von Mundöffnung und Öffnungsmuster
Kaumuskulaturuntersuchung: Palpation von Masseter, Temporalis usw. auf Druckschmerz oder Spasmus
Bildgebung: Bei Bedarf MRT des Kiefergelenks zur Beurteilung von Diskusposition und -form
Okklusionsregistrat: Gips- oder digitales Modell und Okklusionsregistrat zur Schienenherstellung
Mitbringen erforderlich
Frühere Unterlagen zu Kiefergelenk, Bruxismus oder Okklusionstherapie (falls vorhanden)
Aktuelle orale Untersuchung, Parodontalbefunde oder Bildgebung (falls vorhanden)
Frühere restaurative, kieferorthopädische oder implantologische Unterlagen (falls vorhanden)
Aktuelle Medikamentenliste
Informationen zur allgemeinen Krankengeschichte
In der Regel ist keine Begleitung erforderlich; bei Kindern, älteren Menschen, Schwangerschaft, Begleiterkrankungen oder wenn Essen und Heimweg nach der Behandlung beeinträchtigt sein könnten, wird eine Begleitung durch Angehörige empfohlen.
Nach der Behandlung
Zu Beginn können Fremdkörpergefühl, vermehrter Speichelfluss und undeutliche Sprache auftreten; dies verschwindet meist nach 1 Woche Eingewöhnung.
Schiene strikt nach ärztlicher Anweisung tragen, nicht beliebig absetzen oder nur bei Beschwerden tragen.
Nach jeder Mahlzeit herausnehmen und reinigen; mit weicher Zahnbürste und Wasser säubern, heißes Wasser oder Alkohol vermeiden.
Bei Nichttragen in einer Schienenbox aufbewahren, um Verformung oder Beschädigung zu vermeiden.
Nicht auf der Schiene kauen; regelmäßige Kontrollen zur ärztlichen Prüfung und Anpassung wahrnehmen.
Bei deutlichen Zahnschmerzen, zunehmenden Gelenkschmerzen oder Schienenschäden rechtzeitig vorstellen.
Zu Beginn alle 2-4 Wochen Kontrolle; nach Stabilisierung der Symptome alle 1-3 Monate; bei langfristigem Tragen alle 6-12 Monate zur Kontrolle des Schienenverschleißes.
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