Bei EVAR wird über die Leistenarterien ein Stentgraft in Bauchaorta und Beckenarterien eingesetzt, sodass das Blut am Aneurysmasack vorbeifließt; geeignet ist dies für ein Bauchaortenaneurysma mit Reparaturindikation und passender Anatomie.
Die Reparaturentscheidung muss Symptome, Durchmesser, Wachstum, Geschlecht, Anatomie, Lebenserwartung und Operationsrisiko einbeziehen. Die Leitlinie 2024 der Europäischen Gesellschaft für Gefäßchirurgie, kurz ESVS, empfiehlt keine routinemäßige elektive Reparatur eines asymptomatischen Bauchaortenaneurysmas unter 55 mm bei Männern oder unter 50 mm bei Frauen. Die endovaskuläre Aneurysmareparatur, kurz EVAR, belastet anfangs weniger, erfordert aber langfristige Bildgebung auf Endoleck, Sackvergrößerung, Stentgraftwanderung oder -verschluss und Geräteversagen. Wesentliche Risiken sind Blutung, Gefäßverletzung, Nierenschädigung, Extremitätenischämie, Endoleck, Reintervention, Infektion, Ruptur und Tod. EVAR schließt den Aneurysmasack mit einem Stentgraft vom Blutfluss aus; Erfolg hängt nicht nur vom Fehlen eines offensichtlichen anfänglichen Endolecks ab, sondern auch von proximaler und distaler Abdichtung, Offenheit der Beckenäste und langfristigem Sackverhalten. Das Gerät muss zur Gebrauchsanweisung und individuellen Anatomie passen. Bei einem komplexen zulassungsüberschreitenden Plan muss ein erfahrenes Zentrum Haltbarkeit, Reintervention und die Möglichkeit einer notfallmäßigen Umstellung auf offene Operation umfassend erklären.
Schnellübersicht
Behandlung
1 hours – 3 hours
Beobachtung
3 days – 0.2 months
Abteilung
Allgemeinchirurgie
Für wen ist das geeignet
Schritt-für-Schritt-Ablauf

EVAR mit offener Reparatur vergleichen und Stentgraftgröße, Abdichtungszonen und Zugang innerhalb der Gebrauchsanweisung wählen.
Hauptkörper und Äste über femoralen Zugang einführen und freisetzen, sodass Blut durch den Graft fließt, dann mit Angiografie auf Endoleck, Ast- und Beindurchblutung prüfen.
Nach der Operation mit Ultraschall, CT oder einem anderen Protokoll Endoleck, Sackveränderung, Wanderung, Verschluss und Geräteintegrität prüfen.
Endoleck und klinische Bedeutung anhand der Verlaufsbilder klassifizieren; bei Sackvergrößerung, Stentgraftwanderung oder -verschluss zeitnah weiter untersuchen und erneut eingreifen.
EVAR erfolgt meist während eines kurzen Krankenhausaufenthalts, doch komplexe Anatomie und Komplikationen verlängern die Versorgung. Postoperative Bildgebung ist nicht optional; Endoleck oder wachsender Sack kann einen weiteren Eingriff erfordern.
Kosteninformationen
Enthaltene Leistungen
Die Kosten werden in chinesischen Yuan (RMB) angegeben. Bei vollständiger Selbstzahlung ohne chinesische Krankenversicherung richtet sich das Angebot nach Stentgraftmarke, Zahl der Hauptkörper- und Astkomponenten, anatomischer Komplexität und Zugangsweg. Präoperative CTA, Geräte und Katheter, Eingriff, Kontrastmittel, Narkose, Intensiv- oder Krankenhausaufenthalt und postoperative Bildüberwachung sind einzeln auszuweisen. Endoleckbehandlung und Reintervention werden separat berechnet.
Vor Ihrem Besuch
Wenn Sie bereits aktuelle, gültige Testergebnisse haben, bringen Sie die Berichte mit. Andernfalls können diese Untersuchungen in der Regel vor dem Eingriff in China durchgeführt werden.
Dünnschichtige kontrastverstärkte CT-Angiografie zur Stentgraftvermessung und Operationsplanung einschließlich proximalem Hals, Beckenarterien, wichtigen Ästen und Gefäßzugang.
Blutbild, Nierenfunktion, Gerinnung, Herz-Lungen-Status, Medikamente und Allergien prüfen und offene Reparatur als Alternative sowie die Fähigkeit zur langfristigen Nachsorge beurteilen.
Beziehungen zu Nieren- und Eingeweideästen, Halslänge und -winkel, Beckendurchmesser und -verkalkung sowie femoralen Zugang bestätigen und nötigen Asterhalt planen.
Mitbringen erforderlich
Originaldaten der CT-Angiografie und dreidimensionale Messungen sowie frühere Aufzeichnungen von Durchmesser und Wachstum.
Alle Medikamente und Allergien, Nierenfunktion, frühere Bauch- oder Gefäßoperationen und die langfristige Bildgebungsplanung.
Marke, Modell, Komponenten und Chargennummern des endgültig implantierten Stentgrafts sowie postoperative Ausgangsbilder, um spätere Geräteprobleme zu erkennen.
Eine verantwortliche erwachsene Person sollte zur Operation oder Entlassung und in der frühen Erholung begleiten; örtliche Regeln für Transport, Autofahren und nächtliche Aufsicht sind einzuhalten.
Nach der Behandlung
Leistenschnitte pflegen, Aktivität schrittweise steigern und Nierenfunktion nach Anweisung schützen; Rauchstopp und Herz-Kreislauf-Risikomanagement fortführen.
EVAR ist kein Eingriff, nach dem Kontrollen entfallen; Endoleck oder Geräteproblem kann ohne Beschwerden auftreten.
Neuer anhaltender Bauch- oder Rückenschmerz, Ohnmacht, plötzliche Beinischämie oder infektionsverdächtiges Fieber erfordert auch Jahre später Notfallbeurteilung unter Angabe der früheren EVAR.
Frühe und langfristige Bildgebung nach Geräte- und Zentrumsprotokoll durchführen. Neuer Bauch- oder Rückenschmerz, Ohnmacht, kaltes Bein, Fieber oder Blutung an der Zugangsstelle braucht dringliche Beurteilung.
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