Ein Zahn kann nicht regelrecht durchbrechen und verbleibt im Knochen oder Weichgewebe. Er kann symptomlos sein oder Perikoronitis, Nachbarzahnschäden oder Zysten verursachen.

Häufige Symptome
Konzentrieren Sie sich zuerst auf die wichtigsten Entscheidungshinweise: häufige Symptome, die Patienten oder Situationen, die meist eine Abklärung auslösen, und Anzeichen, die schneller bewertet werden sollten.
Häufige Symptome
Anzeichen, die Patienten vor der Abklärung oft bemerken
Zahn ist nur teilweise oder gar nicht durchgebrochen und ganz oder teilweise von Zahnfleisch bedeckt
Wiederkehrende Perikoronitis mit lokaler Schwellung, Schmerz, Mundöffnungseinschränkung, Eiter oder Gesichtsschwellung
Druck auf Nachbarzähne mit Lockerung, Karies oder Pulpitis
Speisereste bleiben zwischen retiniertem Zahn und Nachbarzahn hängen und verursachen Mundgeruch
Symptomlos: Viele retinierte Zähne werden früh nur zufällig im Röntgen entdeckt
Wann eine Abklärung sinnvoll ist
Typische Patienten und Situationen, die eine Überprüfung erfordern
Häufig bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen
Zahn ist über die normale Durchbruchszeit hinaus nicht durchgebrochen, während der Gegenzahn bereits vorhanden ist
Wiederholte Weisheitszahn-Perikoronitis
Retinierter Zahn verursacht Schmerzen, Lockerung oder Karies am Nachbarzahn
Kieferorthopädische Behandlung erfordert Entfernung des retinierten Zahns zur Platzschaffung oder Rezidivvermeidung
Behandlungsansätze
Retinierte Zähne mit Perikoronitis, Nachbarzahnschaden, Zyste oder kieferorthopädischer Indikation sollten elektiv entfernt werden
Tief liegende, komplikationslose und nicht durchbruchsfähige retinierte Zähne, die Nachbarzähne nicht beeinträchtigen, können regelmäßig beobachtet werden
Bei funktionell und ästhetisch wichtigen retinierten Zähnen wie oberen Eckzähnen kann im Rahmen der Kieferorthopädie Freilegung mit orthodontischer Traktion erfolgen, um den Zahn zu erhalten und einzuordnen
Was den Behandlungsplan normalerweise bestimmt
Klinische Beurteilung
Dies sind die wichtigsten Bereiche, die Ärzte normalerweise zuerst prüfen. Wenn Sie bereits relevante Untersuchungs- oder Bildgebungsberichte haben, bringen Sie diese mit, um die Beurteilung zu beschleunigen. Sie sind hilfreich, aber nicht erforderlich, und die gleiche Abklärung kann auch in China durchgeführt werden.
Lage des retinierten Zahns und Beziehung zu Nachbarzähnen
Beziehung zu wichtigen Strukturen wie Unterkiefernervkanal, Kieferhöhle und Nachbarwurzeln
Ob follikuläre Zyste oder andere Begleitläsionen bestehen
Ob Symptome oder Komplikationen bestehen
Alter und Allgemeinzustand
Vor Ihrer Reise
Frühere Bildgebung
Planungshinweise
Vorab-Beurteilung erforderlich
Eine zahnärztliche Untersuchung ist erforderlich; je nach Befund folgen parodontale Sondierung, Pulpa-Vitalitätstest, periapikale Aufnahme, Panoramaschichtaufnahme oder CBCT. Wichtig sind Inspektion des Durchbruchs, Zahnfleischüberdeckung, Rötung, Eiter, Sondierung der Taschentiefe, Nachbarzahnkaries oder -lockerung, Perkussion des Nachbarzahns und Bildgebung zur Form und Lage. Orale Untersuchung und Bildgebung sollten mitgebracht werden.
Vorab-Beurteilung aus der Ferne
Intraorale Fotos, Verlauf von Schmerz und Schwellung, frühere zahnärztliche Unterlagen und Bildgebung können online zur ersten Triage, Dringlichkeitseinschätzung und groben Therapieplanung eingereicht werden. Die endgültige Diagnose erfordert Untersuchung vor Ort und ggf. Bildgebung.
Multidisziplinäre Beurteilung
Medizinische Vorgeschichte wichtig
Frühere zahnärztliche Behandlungen, Bildgebung, Allergien, Einnahme von Antikoagulanzien oder Bisphosphonaten, Diabetes und immunologische Erkrankungen beeinflussen Diagnostik, Anästhesie, Blutungs- und Infektionsrisiko sowie die Therapieplanung.
Carevia hilft Ihnen dabei, die richtigen Spezialisten zu finden, Krankenhäuser zu vergleichen und Ihre medizinische Reise nach China zu planen.
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